Firmengeschichte

Im Jahre 1950 gründete Hermann Feger offiziell die Firma Feger-Kühlung im Mönchengladbacher Stadtteil Poeth. Tatsächlich war Hermann Feger bereits in den Wirren des 2. Weltkrieges in diesem, seinerzeit noch sehr exotischen, Beruf tätig. Es gab nur eine geringe Anzahl von Fachleuten und somit rettete ihm sein Beruf ein ums andere Mal das Leben, da die Wehrmacht den Regimegegner Hermann Feger Zwangsrekrutierte.

Zu seinen Kunden gehörten Metzgereien, Schlachthöfe, Bäckereien und große Teile der Mönchengladbacher Gastronomie- und Restaurantbetriebe.

Mitte der 50er Jahre begann Günter Feger, Sohn des Firmengründers Hermann Feger, eine Ausbildung als Elektriker. Der Tätigkeitsbereich des Kälteanlagenbauers war damals noch kein anerkannter Lehrberuf. Nach erfolgreich bestandener Gesellenprüfung sowie weiteren Lehrgängen im kältetechnischen Bereich nahm Günter Feger dann seinen Arbeitsbereich im elterlichen Betrieb Feger-Kühlung auf.

Bis Ende der 60er Jahr vergrößerten Vater und Sohn das Unternehmen Feger-Kühlung gemeinsam und damit auch den Kundenstamm des Betriebes. Anfang 1970 verkaufte Hermann Feger die Firma Feger-Kühlung an seinen Sohn Günter. Der Firmensitz wurde damit auch nach Mönchengladbach Holt verlegt.

Da sich der Kundenstamm immer weiter vergrößerte wurde Mitte der 70er Jahre der erste und einzige Mitarbeiter eingestellt. Allerdings dauerte es noch bis 1985 bis der erste Auszubildende bei Feger-Kühlung den inzwischen anerkannten Lehrberuf des Kälteanlagenbauer-Handwerks erlernte.

Es handelte sich hierbei um den heutigen Geschäftsführer Bernd Rehrmann, der zum 1. Januar 2009 die Feger-Kühlung e.K. in die Feger-Kühlung GmbH umwandelte.

Mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung als Maschinenschlosser (ausgebildet im Mönchengladbacher Maschinenbau-Unternehmen Mannesmann Demag Meer) sah er in diesem Beruf seine Zukunft. Positiv gestaltete sich hierbei, dass das bereits erlangte Fachwissen durch die bereits abgeschlossene Ausbildung ergänzend genutzt werden konnte.

Nach Abschluss der zweiten Berufausbildung zum Kälteanlagenbauer wurde Bernd Rehrmann als weiterer Monteur übernommen. Nachdem die erforderlichen Gesellenjahre absolviert waren legte er am 1. Februar 1993 vor der Handwerkskammer in Düsseldorf die Meisterprüfung ab.

Nach 3 Jahren der Teilhaberschaft verkaufte Günter Feger aus gesundheitlichen Gründen die Firma Feger-Kühlung an Bernd Rehrmann.

Die Geschäftsbereiche wurden um die Bereiche Lüftungstechnik und Wärmepumpen erweitert, um das Unternehmen auf weiteren Säulen zu festigen.

Der erste Auszubildende unter Bernd Rehrmann, Christian von der Forst, ist, wie seinerzeit Bernd Rehrmann selbst, nicht nur nach wie vor im Unternehmen tätig. Auch er absolvierte die Meisterprüfung im Kälteanlagenbauer-Handwerk und ist mittlerweile in die Unternehmensführung involviert.

Über die Jahre hinweg wurden die Tätigkeitsfelder stets erweitert und dem Markt angepasst. Hierbei wurde stets erhöhtes Augenmerk auf fundiertes Wissen gelegt, das durch firmeninterne wie auch durch externe Schulungen an alle Mitarbeiter weitergegeben wird.

Ebenso wird das Thema Berufsausbildung sehr groß geschrieben. Es werden ausschließlich ausgebildete Kälteanlagenbauer eingestellt, so dass hier die Nachwuchsarbeit zwingend erforderlich ist.

Die Belegschaft beläuft sich derzeit (2015) auf insgesamt 15 Mitarbeiter, wovon stets mindestens 3 Auszubildende im Unternehmen tätig sind.

 

Westdeutsche Zeitung vom 31. Juli 2015

Westdeutsche Zeitung vom 31. Juli 2015


Rheinische Post vom 31. Juli 2015

Rheinische Post vom 31. Juli 2015


Guru-Magazin

Guru-Magazin


Pressemitteilung Agentur für Arbeit 30. Juli 2015

So macht der Sommer richtig Spaß

Mechatroniker für Kältetechnik sorgen für die richtige Temperatur; Feger-Kühlung setzt dabei auf eigenen Nachwuchs.

Sie sorgen für kühles Bier, angenehme Temperaturen im Wohnzimmer und gute Luft in Gaststätten. Die Rede ist von den Mechatronikerinnen und Mechatronikern für Kältetechnik.

Ein Ausbildungsberuf, der nicht nur einen heißen Sommer so richtig schön macht, sondern hervorragende Zukunftschancen bietet. Dafür ist Bernd Rehrmann das beste Beispiel. Der heutige Geschäftsführer der Firma Feger-Kühlung GmbH begann seine Karriere 1985 als Auszubildender. Er war übrigens der erste Auszubildende in diesem Mönchengladbacher Handwerksbetrieb. Seine Lehre als Kälteanlagenbauer, so hieß der Mechatroniker für Kältetechnik bis 2007, zeigte bereits die Wissbegierde des damals Achtzehnjährigen; hatte er doch bereits eine abgeschlossene Lehre als Maschinenschlosser. Nach den Gesellenjahren war es nur folgerichtig, dass Bernd Rehrmann 1993 die Meisterprüfung als Kälteanlagenbauer ablegte. „Für uns ist die Ausbildung der Schlüssel zum Erfolg und zur Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Bernd Rehrmann. „Wir stellen nur ausgebildete Kältetechniker ein, deshalb steht bei uns die Nachwuchsarbeit im Vordergrund.“

Nachwuchsarbeit steht im Vordergrund

Feger-Kühlung hat insgesamt 14 Beschäftigte, davon sind vier Auszubildende. Ausbildungsleiter Christian von der Forst, der ebenso wie sein Geschäftsführer als Auszubildender bei Feger-Kühlung begann und die Meisterprüfung absolvierte, kümmert sich um den Nachwuchs: „Wir sind ein serviceorientierter Betrieb. Unsere Kundinnen und Kunden müssen sich auf uns und die Qualität unserer Arbeit verlassen. Daher ist es sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut ausgebildet sind.“ Wie fit die hauseigenen Azubis sind, zeigt sich daran, dass wieder einer von ihnen zum Landeswettbewerb der Besten fährt. Ob es auch Jannik Schubert dahin schafft, wird sich weisen. Der 17-Jährige ist jetzt im zweiten Ausbildungsjahr. Für seinen Ehrgeiz spricht, dass er von seinem Heimatort Neukirchen-Vlyn jeden Tag nach Mönchengladbach fährt, ob mit dem Zug oder mit einem Arbeitskollegen. „Mir macht meine Ausbildung sehr viel Spaß, deshalb ist mein Arbeitsweg auch kein Hindernis für mich“. Solche Sätze freuen natürlich auch Wolfgang Draeger, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. „Es ist schön zu sehen, wie motiviert junge Menschen beim Einstieg in ihr Berufsleben sind“. Bernd Rehrmann ergänzt: „Diese Motivation zahlt sich aus, denn die Ausbildung bei uns zeigt auch, dass Handwerk, wie es so schön heißt, goldenen Boden hat“.

Der nächste Auszubildende fängt im August an. Die Ausbildungsstelle für 2016 hat Philipp Scharner bereits in seinem System. Der Vermittler im Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Mönchengladbach ist der persönliche Ansprechpartner für Feger-Kühlung, wenn es um die Rekrutierung von neuem Personal, nicht nur bei den Azubis, geht. „Wer sich also für eine Ausbildung zum Mechatroniker / in Kältetechnik interessiert, macht am besten gleich einen Termin bei unserer Berufsberatung“, rät Philipp Scharner. „Dann klappt es auch mit dem Ausbildungsplatz und einem kühlen Getränk“.

Unternehmen, die einen freien Ausbildungsplatz haben, melden sich bitte bei ihrem Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service, wählen die kostenfreie Servicenummer 0800 4 5555 20 oder schicken eine Mail an moenchengladbach.arbeitgeber@arbeitsagentur.de oder neuss.arbeitgeber@arbeitsagentur.de.

Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, vereinbaren bitte einen Termin bei der Berufsberatung unter der kostenfreie Servicenummer 0800 4 5555 00 oder kommen einfach in ihre Arbeitsagentur, um einen Termin zu vereinbaren.


v.l. Christian von der Forst (Außbildungsleiter Fegerkühlung), Bernd Rehrmann (Geschäftsführer Fegerkühlung),Jannik Schuberz (Auszubildender
Fegerkühlung), Wolfgang Dräger und Philipp Scharner (Geschäftsführer operativ und Vermittler der Agentur für Arbeit)


Bernd Rehrmann (Geschäftsführer Fegerkühlung) auf Radio 90,1